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SO WIRD IHNEN WARM UMS HERZ

Die Heizsaison steht bevor. Diese einfachen Handgriffe helfen Geld zu sparen und dienen zudem auch noch der Sicherheit. 
 

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Heizung überprüfen
 
Heizungsanlagen sollten vor der winterlichen Inbetriebnahme von einem Fachmann untersucht werden. Bei Öl- und Pelletskesseln setzen sich leicht Ruß ab – jeder Millimeter Ruß im Kessel kann den Wirkungsgrad um bis zu fünf Prozent senken. Auch können Brennerdüsen und Wärmetauscher verschmutzt sein. Erst wenn die Anlage gereinigt ist, wird der Brennstoff so effizient wie möglich umgesetzt.
 
Heizung entlüften
 
Die erste Aufgabe nach dem Einschalten der Heizung ist das Entlüften. Gluckgeräusche im Heizkörper werden so vermieden, wichtiger aber: Luft in der Anlage kann bis zu zehn Prozent höhere Heizkosten verursachen. Wie gehen Sie konkret vor?
Überprüfen Sie zuerst den Wasserdruck der Heizungsanlage – ist dieser zu niedrig, muss Wasser nachgefüllt werden. Dafür nehmen Sie einen Vierkantschlüssel (oder besorgen sich diesen aus dem Baumarkt) und eine Schüssel für das auslaufende Wasser. Öffnen Sie mit dem Vierkantschlüssel das Entlüftungsventil langsam, drehen Sie es aber nicht ganz heraus. Zuerst entweicht aus der Heizung zischende Luft, dann kommt das Wasser. Lassen Sie das Ventil so lange geöffnet, bis ein durchgängiger Wasserstrahl austritt. Überprüfen Sie nach dem Entlüften erneut den Wasserdruck – ein zu geringer Wasserstand verhindert, dass sich der Heizkörper richtig erwärmt. Ziehen Sie jetzt einen Fachmann hinzu, dieser füllt Wasser am Wassereinlassventil der Anlage nach – in der richtigen Menge.
 
Sparen beim Heizen
 
Bringen Sie bei einer Zentralheizung Thermostatventile an den Heizkörper an. Die Temperatur kann so individuell geregelt werden. Sind Sie tagsüber nicht in der Wohnung, schalten Sie die Heizung nie ganz aus. Halten Sie die Temperatur, denn das verbraucht weniger Energie als das Abkühlen und (wieder) Aufheizen. 

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