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MIT LICHT GEGEN EINBRUCH

Mechanische und elektronische Vorkehrungen helfen in der jetzigen Jahreszeit, Einbrecher abzuwehren: so schützen Sie Ihre eigenen vier Wände. 
 

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Jetzt, wo es früh dämmert, machen dunkle Fenster – ein Hinweis für verlassene Wohnungen oder Häuser – Einbrechern die „Arbeit“ leicht. (Abgesehen natürlich vom „versteckten“ Schlüssel unter dem Fußabtreter oder der im Garten aufgestellten Leiter.) Die einfachste Sofortmaßnahme gegen sogenannte Dämmerungseinbrüche heißt: Licht.
Möchte man das Licht freilich nicht andauernd brennen lassen, bieten sich etwa Zeitschaltuhren an. Zeitschaltuhren schalten in verschiedenen Räumen Lampen ein und auch wieder aus, auch gibt es Geräte, die das Flackern eines eingeschalteten Fernsehers simulieren.
Solche Zeitschaltuhren können Einbrecher mitunter abhalten – einen wirksamen Einbruchsschutz ersetzen sie aber nicht. Experten empfehlen daher – auf die Lage und den Wert des Objekts (bzw. des Eigentums) abgestimmte – mechanische wie auch elektronische Vorkehrungen. Zu den mechanischen Vorsichtsmaßnahmen gehören einbruchshemmende Türen, Balkenschlösser, spezielle Beschläge für Fenster, auch Sicherheitsverglasungen und Rollläden. Diese Maßnahmen werden idealerweise in Kombination mit einer Alarmanlage eingesetzt. Bei neuesten Modellen (Kameras und Mikrofone gehören da zur „Grundausstattung“) wird der Einbrecher aus der Sicherheitszentrale über einen Lautsprecher mit mehr als 90 Dezibel förmlich „angebrüllt“, die Wohnung oder das Haus sofort zu verlassen – die Polizei ist da schon unterwegs.
Der Österreichische Verband für Elektrotechnik (OVE) gibt die Richtlinie R2 für Planung, Einbau, Betrieb und Instandhaltung von Alarmanlagen heraus – nach dieser Richtlinie sollten Konsumenten bewusst fragen und diese auch einfordern.
Kostenlose Beratung bietet überdies der kriminalpolizeiliche Beratungsdienst, erreichbar in den Stadt- und Bezirkspolizeikommanden. Zudem gibt es in Wien ein täglich geöffnetes Beratungszentrum (Tel.: 0800 21 63 46) in der Andreasgasse 4, 1070 Wien.
 
Text: Rudolf Preyer
Foto: ©123RTF