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DÜBEL IST NICHT GLEICH DÜBEL

Weil Wände unterschiedlich beschaffen sind, müssen Heimwerker die richtige Dübel-Wahl treffen. Die Frage heißt also „Spreiz- oder Vielzweckdübel“? 
 

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Welcher Heimwerker hat das noch nicht erlebt: Möchte er oder sie ein Bild oder ein Regal an die Wand schrauben, hält der Dübel nicht, oder aber der Dübel dreht sich beim Eindrehen der Schraube mit oder – fast am Schlimmsten: der Dübel „plumpst“ einfach wieder raus beziehungsweise lässt sich ganz einfach wieder herausziehen, weil er keinen Halt gefunden hat.

Mitunter ist das Bohrloch dann so groß geworden, dass der Dübel nur mehr „schwimmt“ – genau dann muss der Heimwerker von vorne beginnen. Soweit muss es aber gar nicht erst kommen.
 
Spreizdübel oder Vielzweckdübel?
 
Vorneweg: Die meisten Dübel haben eine Spreizwirkung, mit Hilfe derer sie sich im Mauerwerk festkrallen. Die Wahl des richtigen Dübels ist also in aller Regel von der Beschaffenheit des Mauerwerks abhängig.
 
  • Verwenden Sie für eine Beton- oder Ziegelwand einen Spreizdübel. Der „Klassiker unter den Dübeln“ ist schon seit den 1950er-Jahren im Einsatz, der Spreizdübel ist der noch immer am meisten verkaufte Dübel.
  • Verwenden Sie aber bei Hohlblocksteinen, Hohlwänden und -decken oder in Mörtelfugen Vielzweckdübel. Vielzweckdübel spreizen sich weit auf und verdrillen sich im Hohlraum; sie haben „Flügel“, die ein Mitdrehen verhindern.
  • Fragen Sie im Zweifelsfall in Ihrem Fachgeschäft nach – für das Beratungsgespräch ist in jedem Fall eine Fotoaufnahme der Wand hilfreich.
Foto: 123rf