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KOSTBARES NASS

Immer mehr Menschen bauen selbst Gemüse und Kräuter an oder pflanzen Blumen und Sträucher. Zum Gießen eignet sich am besten Regenwasser. 
 

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Zum Gießen ist Regenwasser ideal. Nicht nur, dass es – kostenlos – vom Himmel kommt und kalkfrei ist: Regenwasser lässt sich auch einfach – etwa für Trockenperioden – sammeln, beispielsweise in Regentonnen (aus Holz oder aus Kunststoff), in die sich der Regen aus der Dachrinne ergießt.
 
MODELLE, MODELLE, ... 
Die Modelle könnten unterschiedlicher nicht sein: so gibt es Regentonnen und Wassertanks aus witterungs- und UV-beständigen thermoplastischen Kunststoffen (z.B. Polyethylen oder Polypropylen), Holzfässer wiederum können imprägnierte Holzleisten haben, die innen mit einer hochwertigen und schadstofffreien Folie ausgekleidet sind, um Trinkwasserqualität zu erreichen. Regentonnen gibt es heutzutage in den verschiedensten Formen: sei es als rechteckige bzw. quadratische Tanks oder auch in Form hoher und flacher Säulen. Je nach Modell können bis zu tausend Liter Regenwasser gesammelt werden. Ausgefallen sind Regentonnen in Form antiker Amphoren, es gibt Eichenfass-Nachbildungen, sandsteinfarbige Natursteinoptiken, „Märchenbrunnen“, Nachbildungen von Natursteinmauern, granit- bzw. anthrazit-farbige Säulen, ja sogar Regentonnen, die in Felsen- oder Baum-Optik daherkommen.
 
DOS AND DONT'S 
Bei manchen Modellen kann das Wasser über einen Hahn (knapp über dem Tonnenboden) entnommen werden oder aber über eine Pumpe. Ist keine Pumpe vorhanden, sollte die Regentonne erhöht – auf einem stabilen Untergrund – stehen, das Wasser lässt sich so bequem mit einer Gießkanne entnehmen.
Im Sommer sollten Regentonnen verschlossen bzw. zumindest abgedeckt werden: ansonsten droht eine Veralgung des Wassers und eine Mückenplage obendrein. Hat die Tonne ab Werk keinen Deckel, reicht ein engmaschiges Netz oder auch ein Holzbrett. Der vollen Sonnenbestrahlung ausgesetzt, erwärmt sich eine Regentonne nämlich sehr schnell. In der Folge verdunstet das Wasser und bilden sich Keime.
 
WANN GIESSEN?
Im Sommer ist der Abend die beste Tageszeit zur Bewässerung. Die Sonne steht dann schon am Horizont, trotzdem können die Blätter noch abtrocknen (über Nacht drohte andernfalls Pilzbefall). Und wie wird „richtig gegossen“? Die einzelnen Pflanzen werden mit der Gießkanne direkt am Fuß gegossen – mit dieser gezielten Bewässerung wird die Verdunstung über die Blätter minimiert. Nach einer langen Trockenperiode gilt: Wasser ablaufen lassen – Verunreinigungen werden damit weitestgehend abgetragen.

Foto: 123RF