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GRILLEN OHNE GROSSBRAND

Aus aktuellem Schönwetter-Anlass: Die zehn wichtigsten Regeln rund um Kohle, Glut und Käsekrainer.

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  1. Kaufen Sie nur Geräte, die der DIN entsprechen und ein GS-Prüfzeichen tragen – nur diese bieten gewährleistete Sicherheit beim Grillen.
  2. Das Gerät sollte einen sicheren Stand auf festem Untergrund haben, entfernen Sie brennbare Materialien in seiner Umgebung.
  3. Holzkohle ist der ideale Brennstoff für Gemüse, Fisch und Würstel, da diese am besten bei mittleren Temperaturen garen. Das Anheizen nimmt mindestens eine halbe Stunde in Anspruch. Stellen Sie zur Sicherheit jedenfalls einen Kübel Wasser neben dem Grill bereit. Bei einem Gas- oder Stromgerät hingegen dürfen aufkommende Flammen keinesfalls mit Wasser bekämpft werden – für diese Geräte bereiten Sie einen Feuerlöscher vor.
  4. Für Fleisch und Geflügel, die bei relativ hoher Hitze gegrillt werden sollten, sind Grillbriketts optimal. Durch die starke Hitzeentwicklung schließen sich die Poren des Grillgutes und das Fleisch wird binnen kürzester Zeit außen knusprig.
  5. Verwenden Sie grundsätzlich feste Grillanzünder. Spiritus oder Benzin sind allzu leicht entflammbar und bergen daher ein zu hohes Gefahrenpotenzial – schwerste Verbrennungen sind möglich.
  6. Tupfen Sie mariniertes und eingeöltes Fleisch vor dem Auflegen ab, so verhindern Sie ein Abtropfen in die Glut. Tropft nämlich Saft in die Glut, entstehen Dämpfe, die aus polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) bestehen. Diese Dämpfe „fressen“ sich ins Fleisch. Achtung: Verzehrt man das Fleisch, kann es möglicherweise Krebs erregend sein.
  7. Wenden Sie Fleisch grundsätzlich mit einer Grillzange – spitze Gegenstände (wie Gabeln) verursachen Löcher, aus denen der Saft in die Glut tropft.
  8. Abtropfendes Fett kann sich leicht entzünden: Verwenden Sie daher Schalen aus emailliertem Metall. Löschen sie brennendes Fett auf gar keinen Fall mit Wasser, da dieses den Brand nur weiter entfacht, sondern dämmen Sie die Flammen mit Sand oder einer Löschdecke ein.
  9. Wählen Sie den Abstand des Rostes zur Glut je nach Gardauer des Grillgutes. Es gilt: Je länger die Garzeit, desto größer der Abstand.
  10. Entsorgen Sie die Grillasche erst, wenn die Feuerstelle vollständig erkaltet ist. Weil nicht kompostierbar, gehört die Asche in den Restmüll.
Foto: Privat