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Tiere in der Wohnung

Georg Niedermühlbichler schreibt in seiner Kolumne in der WohnKrone: Über Dinge, die zu beachten sind, wenn Hund oder Katze in die Wohnung einziehen.

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Hund und Katz gehören in vielen Familien einfach dazu. In einigen Fällen nehmen Haustiere sogar den Status eines Familienmitglieds ein. Es gilt jedoch im Vorfeld einige wichtige Punkte zu beachten, bevor man sich dazu entschließt, ein Haustier anzuschaffen. Zu den rechtlichen Prüfsteinen gehören einerseits die Vereinbarungen im Mietvertrag, andererseits das seit 2005 geltende Tierschutzgesetz, Grundsätzlich kann ein Vermieter die Haltung eines Hundes oder einer Katze im Vertrag ausschließen, allerdings muss das eine Einzelvereinbarung sein eine allgemeine Klausel gilt nicht! Auch nicht möglich ist es, die Tierhaltung gänzlich zu verbieten. Kleintiere in Käfigen oder Aquarien sind demnach zulässig, auch wenn sonst andere Tiere verboten sind. Sobald allerdings zB die Haltung eines Hundes erlaubt wurde, kann der Vermieter diese Erlaubnis nicht mehr einseitig rückgängig machen.
Wichtig für die Haltung von Tieren ist auch das Tierschutzgesetz. Dieses regelt unter anderem Mindeststandards für das Halten von Hunden und Katzen. Bei Gesetzesverstößen können empfindliche Strafen verhängt werden. Wer daher überlegt, ein Haustier in der eigenen Wohnung zu halten, sollte genau überlegen, was erlaubt ist und ob langfristig eine ausreichende tiergerechte Betreuung möglich ist.

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